Winterstreu

 

Streugut Vergleich: Streusalz vs Auftaugranulat

Streugut im Vergleich : Streusalz oder Auftaugranulat? Die Straßen und Gehwege sind spiegelglatt gefroren und das Winterchaos hat kein Ende in Sicht? Jetzt hilft nur noch Streusalz oder Auftaugranulat, um Schäden an Fahrzeugen und Personen vorzubeugen! Wer besser abschneidet, erfahren Sie im folgenden Abschnitt.



Effektivität

Streusalz und Auftaugranulat wirken auf verschiedene Art und Weise. Ersteres bildet aus Wasser und Salz eine sogenannte Sole, deren Gefrierpunkt niedriger liegt, als der von Wasser selbst.

Eis und Schnee als Wasser in gefrorener Form gehen beim Kontakt mit Streusalz in die flüssige Form über, bis die Sole zu stark verdünnt ist. Bei minus 10 bis maximal minus 20 Grad Celsius versagt jedoch die Wirkung des Salzes und führt kein Abtauen mehr herbei.

Auftaugranulat erzeugt auf gefrorener und verschneiter Fläche eine chemische Reaktion, welche dafür sorgt, dass das Granulat sich erhitzt und Wärme abgibt. Diese führt zum Abschmelzen von Eis und Schnee auf Straßen und Gehwegen. Nach Herstellerangaben wirkt das salzfreie Streugut bis zu minus 40 Grad Celsius.

Unser Fazit: Auftaugranulat schlägt Streusalz in Sachen Effektivität, zudem ist es auch bei sehr tiefen Temperaturen noch wirksam.


Wirkungsdauer von Streugut

Auf Grund der unterschiedlichen Wirkungsweise beider Streumittel ist Streusalz stärker von der Menge des Niederschlags abhängig. Das bedeutet, dass bei dauerhaftem Schneefall ein regelmäßiges Nachstreuen des salzhaltigen Streuguts erforderlich ist, um Straßen und Gehwege freizuhalten.
Je nach Schneemenge liegen dabei im schlimmsten Fall nur Stundenintervalle zwischen dem erneuten Verteilen von Streusalz.

Auftaugranulat ist weniger niederschlagsabhängig, da es nach Ausstreuen bis zu drei Tage lang Wärme abgibt und somit für ein Abtauen von Schnee und Eis sorgt. Einmal aufgestreut hält es die Wege und Straßen länger trocken und bekämpft zudem Glatteis.

Unser Fazit: Auch bei der Wirkungsdauer hat Auftaugranulat klar die Nase vorn und hält unter Umständen mehrere Tage.


Kosten

Einer der Hauptgründe, dass sich sowohl Staat als auch Privatnutzer immer noch für Streusalz entscheiden, ist dessen geringer Preis. Besonders auf Straßen und großen Freiflächen würde das Verteilen von salzfreiem Auftaugranulat deutlich mehr kosten. Für private Anwender, welche Streugut benutzen um den Gehsteig oder die eigene Einfahrt eisfrei zu halten, ist der Kostenaspekt jedoch kein gutes Argument für günstiges Streusalz!

Zwar ist Auftaugranulat im Kilo circa 5 mal teurer als Tausalz, allerdings relativiert sich der Preis bei 2 Euro pro Kilogramm für das salzfreie Streugut. Ein 50 Pfund Eimer für 50 Euro ist bei mäßiger Verwendung sehr ergiebig, zudem beträgt die Wirkungsdauer nicht Stunden, sondern teils Tage!
Einfach ausgedrückt erhält man also deutlich mehr für sein Geld! Wer sparen möchte, kann konventionelles Streusalz verwenden, muss dafür aber auch mit den negativen Konsequenzen leben.

Unser Fazit: Streusalz ist günstiger, Auftaugranulat wirkt dafür länger und effektiver. Für den Normalbürger bedeutet das kostentechnisch letztendlich einen Gleichstand zwischen beiden Streugutvarianten.


Umweltschädigende Eigenschaften von Streugut

Auftaugranulat wirbt damit, im Gegensatz zu Streusalz umweltfreundlich zu sein. Salzhaltiger Winterstreu ist in den letzten Jahren immer mehr in Verruf geraten, die Flora und Fauna zu schädigen. Darüber hinaus hat seine korossierende Wirkung einen negativen Einfluss auf Gebäude, Fahrzeuge, Asphalt, Stein und Beton.

Diese negativen Eigenschaften gelten als gesichert, daher ist mittlerweile in vielen Städten und Gemeinden der Einsatz von Streusalz verboten. Mehr zur Rechtslage bezüglich Winterstreu in Deutschland erfahren Sie hier.

Bei salzfreiem Streugut sind die Auswirkungen auf die Umwelt noch nicht genau festgestellt worden. Als sicher gilt, dass harnstoffhaltige Mittel Pflanzen und Böden schädigen können, da Sie eine übermäßige Düngewirkung haben.

Nichtsdestotrotz scheinen Auftaugranulate insgesamt jedoch weit weniger umweltschädigend zu sein als herkömmliches Streusalz. Für die Zukunft ist auf weitere Untersuchungen und Studien abzuwarten.

Unser Fazit: Sowohl Auftaugranulat als auch Streusalz können die Umwelt schädigen. Ersteres Mittel hat jedoch einen anscheinend geringeren negativen Einfluss, salzhaltiger Streu verliert also im Umweltaspekt.


Gesamtfazit: im großen Vergleich zwischen Streusalz und Auftaugranulat hat Letzteres in allen 3 von 4 Testkriterien die Nase vorn und erhält daher unsere frostfrei Empfehlung. Hier geht es zum Auftaugranulat Ratgeber.

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