Wärmen & Heizen

 

Ständiges Frieren


Ständiges Frieren ist absolut kein schönes Gefühl. Doch es gibt einige Menschen, die besonders kälteempfindlich sind und das vor allem im Winter zu spüren bekommen. Dank allerlei technischer Hilfsmittel und nützlicher Erfindungen können heutzutage jedoch auch diese Personen das dauerhafte Frieren stark verringern.Ob draußen, im Auto, beim Sport, auf der Couch oder im Bett. Für fast jede Gelegenheit gibt es ein praktisches Utensil, welches Ihrem Körper wohlige Wärme spendet. Auf folgender Seite finden Sie daher die Beschreibung verschiedener Ursachen für ständiges Frieren. Darüber hinaus geben wir Ihnen Tipps und Ratschläge, wie Sie sich effektiv gegen Kälte schützen können.



Ursachen für ständiges Frieren

Dauerhaftes Frieren kann verschiedenste Ursachen haben, die leider oftmals nicht so einfach ermittelt werden können. Sollten Sie regelmäßig darunter leiden, ist es empfehlenswert, einen Arzt zu konsultieren. Im folgenden Abschnitt zeigen wir Ihnen, welche Gründe dazu führen könnten, dass Sie ständig frieren.

Frieren als Anzeichen körperlicher Probleme

Krankheiten und Fehlstörungen des Körpers können sich über ein gesteigertes Kälteempfinden äußern. Mögliche Ursachen sind Diabetes, niedriger Blutdruck, Schilddrüsenunterfunktion, Eisenmangel und hormonbedingte Schwankungen.

Raynaud-Syndrom

Das Raynaud-Syndrom sorgt dafür, dass phasenweise Durchblutungsstörungen auftreten, die zumeist die Finger betreffen. Diese werden in Folge dessen blass, taub und lösen oftmals ein Schmerz- und Kältegefühl aus. Was genau hinter den Symptomen steckt, muss auf jeden Fall mit einem Arzt abgeklärt werden!

Nebenwirkungen von Medikamenten

Manche Medikamente haben zahlreiche Nebenwirkungen. Beta-Blocker sind insbesondere bekannt dafür, zum Teil Kältezustände auszulösen. Sollten Sie Medikamente einnehmen und unter ständigem Frieren leiden, kann ein Blick in den Beipackzettel nicht schaden!

Schlechte Durchblutung

Unser Blut transportiert nicht nur Sauerstoff und Nährstoffe in alle Teile des Körpers. Auch Wärme wird auf diesem Wege verteilt. Viele Menschen leiden an Durchblutungsstörungen, die vielerlei Ursachen haben können. Mitunter sind diese Störungen auch für ständiges Frieren verantwortlich. Mit einigen schlechten Angewohnheiten begünstigen Sie die schlechte Durchblutung sogar noch. Dazu zählen:

Rauchen: Rauchen verengt die Blutgefäße, das Blut und die Wärme kann somit schlechter im Körper verteilt werden.

Wenig Bewegung: Wer rastet, der rostet. Regelmäßige körperliche Betätigung kommt Ihrer Durchblutung zu Gute und kann dafür sorgen, dass Sie weniger frieren.

Flüssigkeitsmangel: Besonders zur kalten Jahreszeit hilft heisser Tee, Ihren Körper warm zu halten und ständiges Frieren zu vermeiden.


Frieren im Bett

Ständig im Bett zu Frieren ist nicht nur unangenehm, es kann Ihnen sogar den Schlaf rauben. Um einzuschlafen muss der Körper entspannen und das funktioniert nicht, wenn Ihnen zu kalt ist. Früher setzte man daher auf mit Kohle betriebene Bettwärmepfannen, um das Schlafgemach wohlig warm zu halten. Diese Methode war jedoch nicht nur schwer regulierbar, sondern unter Umständen sogar brandgefährlich!

Heizdecken gegen ständiges Frieren

Heutzutage gibt es aus oben genanntem Grund Heizdecken und Wärmeunterbetten. Beide funktionieren nach dem gleichen Prinzip, werden aber unterschiedlich verwendet. Während man mit der elektrisch beheizbaren Decke ganz normal schlafen kann, wird das Wärmeunterbett vor dem Schlafengehen zwischen Laken und Decke gelegt. Wenn Sie ins Bett gehen, entfernen Sie es einfach und genießen die wohlige Wärme.

Da sich Heizdecken und Wärmeunterbetten mittlerweile preislich nicht mehr stark unterscheiden, bevorzugen vor allem kälteempfindliche Menschen die Decke. Diese muss nicht weggelegt werden, sondern gibt auf Wunsch die ganze Nacht lang eine angenehm gleichbleibende Wärme ab. Mit diesem nützlichen Produkt gehört ständiges Frieren der Vergangenheit an. In unserem Frostfrei.net Test haben wir unseren Heizdecken Testsieger ermittelt, dessen Fleecematerial die Decke besonders kuschelig und flauschig macht.

Frieren im Bett können Sie jedoch auch mit anderen Mitteln bekämpfen, manche davon sind sogar komplett kostenlos.


Immer kalte Füße

Wer kalte Füße hat, der friert automatisch am ganzen Körper. Das liegt zum Teil daran, dass sich das Kältegefühl von den unteren Extremitäten leicht nach oben ausbreiten kann. Falls Sie besonders schnell frieren sollten Sie daher stets darauf achten, Ihre Füße immer warm zu halten. Wie Sie das am besten anstellen, zeigen wir Ihnen im folgenden Text.

Warme Socken anziehen

Warme Socken anziehen, das rät schon jede Mutter, wenn ihr Kind zum Spielen nach draußen geht. Trotzdem vergessen viele Menschen diesen einfachen Ratschlag. Besonders kälteempfindliche Personen ziehen sich einfach 2 Paar Socken zu einer Doppelschicht übereinander. Zuerst nehmen Sie am besten luftdurchlässige Baumwollsocken, welche nicht zu dick sein sollten. Die darüber liegende Schicht bilden dicke Wollsocken. In der entstehenden Luftschicht bleibt die Körperwärme länger erhalten. Die Folge: Ihre Füße werden nicht kalt und das ständige Frieren hat mit Glück ein rasches Ende.

Heizkissen verwenden

Ein Heizkissen wird wie eine Wärmflasche verwendet. Der Unterschied: Beim Heizkissen können Sie die Wärme selbst regulieren und müssen nicht jede halbe Stunde das Wasser auffüllen. Elektrischer Strom ist bisweilen eben doch eine tolle Sache. Besonders für kälteempfindlich Personen ist das Heizkissen im Winter eine wahre Erleichterung. Ob beim Lesen auf dem Sofa oder beim Fernsehschauen auf der Couch. Mittlerweile gibt es die beheizbaren Kissen auch von Markenherstellern schon sehr günstig zu kaufen. In unserem Heizkissen Test haben wir in diesem Jahr einen eindeutigen Testsieger aus dem Hause Bosch ermittelt. Den Testbericht zum Kissen finden hier.

Fußbäder

Was gibt es schöneres, als nach einem Spaziergang an der kalten Luft ein wärmendes Fußbad zu nehmen? Verschiedene Hersteller bieten spezielle Badesalze an, welche die Durchblutung in den unteren Waden und Füßen verstärken und Ihnen somit helfen, dem  ständigen Frieren den Garaus zu machen. Doch auch ohne zugegebene Salze ist ein Fußbad äußerst wohltuend und eine nahezu kostenlose Variante gegen kalte Füße.

➜ Fazit: Füße wie Eiszapfen und ständiges Frieren sind zwar lästig, lassen sich aber bis zu einem bestimmten Grad vermeiden. In unserem Ratgeberartikel gehen wir spezifisch darauf ein, was Sie gegen immer kalte Füße sonst noch alles tun können.


Frieren beim Sport

Frieren beim Sport ist eine sehr ernstzunehmende Sache, da Sie schnell krank werden können. Während einer intensiven körperlichen Belastung wie Skifahren oder Snowboarden ist es wichtig, stets warm zu bleiben. Das geht am besten, indem Sie Kälte und Feuchtigkeit erst gar keine Chance lassen, bis auf Ihre Haut durchzudringen. Spezielle Textilien sind daher in der kalten Jahreszeit ein absolutes Muss. Menschen, für die ständiges Frieren zum Alltag gehört, sollten sich beim Sport besonders gut gegen die Kälte wappnen.

Skifahren und Snowboarden

Für beide Wintersportarten wird zum Teil das gleiche Equipment benötigt, um sich warm zu halten. Neben der obligatorischen Schutzausrüstung wie Helm und Protektoren brauchen Sie die passende Skibekleidung und kälte- sowie feuchtigkeitsabweisende Skihandschuhe. Welche Handschuhe bei Frostfrei.net aktuell besonders gut abgeschnitten haben, erfahren Sie im ausführlichen Skihandschuhe Test.

Joggen und Walken

Körperliche Outdoor-Aktivitäten sind zu jeder Jahreszeit möglich. In den Wintermonaten sollten Sie jedoch darauf achten, sich richtig warm einzupacken. Ständiges Frieren ist beim Sport nämlich ganz besonders gefährlich. Die Belastung erschöpft Sie und der Körper wird in diesem Augenblick anfällig für krankheitsverursachende Viren und Bakterien. Schnell ist eine Erkältung oder Grippe die Folge.
Bei Minusgraden benötigen Sie zum draußen Laufen sogar spezielles Equipment. Luftdurchlässige Funktionstextilien und eine darüber liegende Funktionsjacke halten Ihren Körper warm und verhindern gleichzeitig, dass Sie ins Schwitzen kommen. Über den Kopf verliert der Mensch besonders viel Wärme. Tragen sie deshalb unbedingt eine Mütze oder wenigstens ein Stirnband. Falls Sie auf Schnee oder vereister Fläche Sport treiben, sind Schuhe mit Spikes ebenfalls zu empfehlen, um Ausrutschen und Verletzungen vorzubeugen.