Infrarot-Thermometer

Infrarot-Thermometer Vergleich

Infrarot-Thermometer im Vergleich: Wer auch immer die Temperatur einer Oberfläche oder Gegenstandes ohne direkten Kontakt messen möchte, ist auf ein sogenanntes Pyrometer angewiesen. Das Gerät wird darüber hinaus auch als Strahlungsthermometer oder Infrarot-Thermometer bezeichnet. Es basiert auf der Grundlage, dass jeder Gegenstand mit einer Temperatur über 0 Kelvin Wärmestrahlung abgibt. Die Intensität und Wellenlänge der Strahlung hängt dabei mit der Höhe der Temperatur zusammen.

Möchten Sie beispielsweise ganz genau wissen, wieviel Grad Celsius auf der Oberfläche einer Wand herrschen, richten sie ein Pyrometer darauf. Das Infrarot-Thermometer gibt Ihnen anschließend die Temperatur auf ein Zehntelgrad genau auf dem Display wieder. Somit können Sie Schwachstellen in Haus und Wohnung enttarnen.

Mit dem DIY Thermodetektor PTD 1 ist es sogar möglich, eine komplette Wohnraumklimaanalyse zu vollziehen. In Sekundenschnelle werden dabei kritische Faktoren wie schimmelgefährdete Stellen und Wärmebrücken ausgemacht. Ein energieeffizienter und schimmelfreier Wohnraum ist somit sehr viel einfacher zu gestalten.

Im folgenden Abschnitt erfahren Sie alles, was Sie vor dem Kauf über Infrarot-Thermometer wissen sollten. Wir haben uns zahlreiche Kundenrezensionen zu aktuellen Pyrometern angesehen. Darüber hinaus haben wir nach Infrarot-Thermometer Tests verschiedener Webseiten gesucht, um uns einen Überblick zu verschaffen.


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Was ist ein Infrarot-Thermometer?

Ein Infrarot Thermometer besteht aus einem meist pistolenähnlich geformten Griff, einem Anzeigedisplay und einem Strahlenmesser. Durch seinen Aufbau ist das sogenannte Pyrometer in der Lage, abgegebene Infrarotstrahlung zu messen. Jeder Gegenstand mit einer Temperatur von über 0 Kelvin emmitiert Wärmestrahlung. Diese kann das Gerät aufnehmen und anschließend auswerten. Dabei sind Messungen zwischen -50 Grad und 5000 Grad Celsius möglich.

Unsere Infografik verdeutlicht, wie die Temperaturmessung mit einem konventionellen Strahlungsthermometer grob funktioniert.


Die Geschichte des Pyrometers

Wer das Strahlungsthermometer erfunden hat, ist bis heute umstritten. Sowohl Pieter van Musschenbroek und Josiah Wedgwood wird zugeschrieben, ein derartiges Gerät entwickelt zu haben. Mit den modernen Infrarot-Thermometern von heute waren diese Geräte allerdings nicht vergleichbar. Andere Personen betiteln den Briten Sir William Chandler Roberts-Austen als Erfinder des Pyrometers. Ausführliche Informationen zur Geschichte und Funktionsweise der Infrarotstrahlenmessung finden Sie hier.

Früher wurden die Strahlungsthermometer hauptsächlich in der Industrie eingesetzt und waren selbstverständlich teurer. Heutzutage gibt es dagegen eine Vielzahl günstiger Infrarot-Thermometer auf dem Markt. Jede Privatperson kann somit auch kontaktlose Temperaturmessungen im eigenen Haus durchführen.


Wie funktioniert ein Infrarot-Thermometer?

Jeder Gegenstand und jedes Objekt emittieren eine gewisse Wärme und somit Infrarotstrahlung. Die Strahlungsintensität nimmt mit steigender Temperatur zu und die Wellenlänge vergrößert sich. Ein Infrarot-Thermometer kann diese Unterschiede feststellen und der gemessenen Strahlung auf diese Weise eine bestimmte Gradanzahl zuordnen. Dazu muss einzig dafür gesorgt werden, dass die Infrarotstrahlung durch die Objektivlinse in den Detektor des Messgerätes fällt.

Um zu zeigen, an welcher Stelle man gerade misst, sind Pyrometer standardmäßig mit einem Laser ausgestattet. Dieser zeigt optisch an, in welchem Bereich gemessen wird.


Wie wende ich ein Infrarot-Thermometer an?

Richten Sie das Infrarot-Thermometer auf das gewünschte Messobjekt und aktivieren Sie es. Wie das geschieht, ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Meist ist ein Betätigen des Schalters am Pistolengriff erforderlich. Der intergrierte Laser hilft Ihnen, den Messpunkt visuell sichtbar zu machen. Der Abstand zum Objekt kann dabei variieren, mehrere Meter sind für die meisten Strahlungsthermometer jedoch schon zuviel, um genaue Messergebnisse zu liefern.

Mehr zum Gebrauch finden Sie in der beigelegten Gebrauchsanweisung des jeweiligen Thermometers. Wir raten daher, vor der Benutzung einen Blick hineinzuwerfen.
Um Missverständnisse auszuräumen: Obwohl fast alle Geräte mit einem Laserpunkt ausgestattet sind, bedeutet das also nicht, dass Sie aus mehreren Metern die Temperatur eines kleinen Punktes messen können. Der Messbereich wird dagegen umso größer, umso weiter Sie sich vom Messobjekt entfernen.


Was sagen Infrarot-Thermometer verschiedener Webseiten?

Diese Frage lässt sich kaum beantworten, da wir im Zuge unserer Recherche nicht auf offizielle Infrarotthermometer Tests gestoßen sind. Vielmehr fanden wir Produktvergleiche, wie beispielsweise auf den Seiten Infrarotthermometertest.de und vergleich.org.
Diese sind dennoch sehr nützlich, um sich einen schnellen Überblick über aktuell am Markt verfügbaren Thermometer zu verschaffen. Wir hoffen daher, dass sich in Zukunft auch große Webseiten und Organisationen der Durchführung eines umfangreichen Infrarot-Thermometer Tests widmen werden.


Wo kann ich ein Infrarot-Thermometer einsetzen?

Jedes Objekt und jeder Gegenstand strahlen Wärme und damit Infrarotstrahlung ab. Da ein Infrarot-Thermometer diese messen kann, sind den Einsatzmöglichkeiten kaum Grenzen gesetzt. Im folgenden zählen wir Ihnen einige Beispiele auf.

Decken und Wände: Hier können Sie vor allem Wärmebrücken ausfindig machen, also Stellen, an denen Wärme schneller nach außen transportiert wird als in anderen Bereichen. Dies ist besonders wichtig, um die Energieeffizienz und Isolierung eines Wohnbereichs zu überprüfen. Umgangssprachlich werden Wärmebrücken übrigens auch als Kältebrücken bezeichnet.

Heizkörper: Gibt jeder Heizkörper gleichmäßig viel Wärme ab oder gibt es Unterschiede? Das finden Sie ganz einfach mit einem Infrarot-Thermometer heraus.

Küche: Beim Kochen herrschen oft sehr hohe Temperaturen. Unter Umständen kann es sehr interessant sein, zu messen, wieviel Hitze beispielsweise in einer Pfanne oder auf einem Kochfeld herrscht.

Flüssigkeiten: Welche Temperaturen Wasser und andere Flüssigkeiten sind, ist mit einem Strahlungsthermometer ebenfalls messbar. Dazu wird das Visier ganz einfach auf Badewanne, Pool oder Kochtopf gerichtet.


Vorteile und Nachteile der berührungsfreien Temperaturmessung

Kein Verschleiß und komfortable, schnelle Messung
Empfindliche Objekte werden nicht beschädigt
Messungen auch bei Hochspannung und aggressiven Materialien möglich
Messung bewegter Gegenstände, zum Beispiel im Motor


Der entsprechende Emissionsgrad muss für das Material, die Wellenlänge und die Temperatur bekannt sein
Bei Metallen wird durch unterschiedliche Emissionsgrade die Messung erschwert
Lichtquellen und andere Strahlen können das Ergebnis abfälschen


Infrarot-Thermometer: Gibt es Alternativen?

Mit den Erkenntnissen aus unserer Recherche zeigt sich, dass es leider kaum Alternativen zum Strahlungsthermometer gibt. Vor allem um die Temperaturen harter Objekte wie Wände und Heizkörper auszumachen, liefert nur die kontaktlose Messen der Infrarotstrahlung sinnvolle Resultate. Für Flüssigkeiten bieten sich dagegen auch einfache Haushaltsthermometer und Poolthermometer an.

Wer seine Räumlichkeiten auf Energieeffizienz, Feuchtigkeit und Schimmel untersuchen möchte, ist mit unserem aktuellen Favorit von Bosch gut ausgestattet. Das Gerät bietet, anders als herkömmliche Infrarot-Thermometer zusätzlich Sensoren für die Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit. Warnungen für potentielle Schimmelgefahr und Energieverlust durch Wärmebrücken gibt der DIY Thermodetektor PTD 1 dabei automatisch auf dem Display an. Somit können auch Laien eine genaue Wohnklimauntersuchung durchführen. Wozu normalerweise mehrere Geräte nötig wären, kombiniert unser Favorit diese Eigenschaften in nur einem einzigen Produkt!

Wer dagegen nur hin und wieder Temperaturmessungen durchführen will, ist mit einem günstigen Thermometer wie beispielsweise dem der Marke Colemeter auch gut beraten. Hunderte positive Rezensionen zufriedener Kunden auf Amazon sprechen dabei für sich.


 

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